Bd. 107: N. Borisova / G. Drews-Sylla / R. Makarska / I. Wutsdorff (Hgg.): Kulturelle Vernetzungen. Festschrift für Schamma Schahadat
Verflochtene Literaturen und Kulturen – Weltliteratur*en und ,kleine‘ Literaturen

Wie dekolonisiert man eine Nationalliteratur? Mikroliteraturen in Polen und der Prozess der Übersetzung

Veröffentlicht am %2026

Schlagwörter

  • mehrsprachige polnische Literatur,
  • kaschubische Literatur,
  • lemkische Literatur,
  • schlesische Literatur,
  • Übersetzung

Abstract

Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die Geschichte der polnischen Literatur auf „inklusive“ Weise geschrieben werden kann. Ein solcher Ansatz könnte die Literaturen der ethnischen Minderheiten Polens berücksichtigen, die sich oft als „mehrsprachig“ bezeichnen. Derzeit werden diese Literaturen trotz anhaltender Kritik am „polonozentrischen Kanon der polnischen Literatur“ weiterhin konsequent ignoriert, selbst in den neuesten Veröffentlichungen.

Zitationsvorschlag

Makarska, R. (2026) “Wie dekolonisiert man eine Nationalliteratur? Mikroliteraturen in Polen und der Prozess der Übersetzung”, Wiener Slawistischer Almanach - Sonderbände, 107, pp. 297–309. doi:10.5282/qjkx6b93.