Bd. 107: N. Borisova / G. Drews-Sylla / R. Makarska / I. Wutsdorff (Hgg.): Kulturelle Vernetzungen. Festschrift für Schamma Schahadat
Verflochtene Literaturen und Kulturen – Weltliteratur*en und ,kleine‘ Literaturen

Poesie als Sprach-Netz jenseits aller Festschreibungen. Zu Volʹha Hapeevas Lyrik

Veröffentlicht am %2026

Schlagwörter

  • Volʹha Hapeeva,
  • ecopoetry,
  • politische Lyrik,
  • Übersetzung,
  • Nomadismus

Abstract

In einem autobiographischen Essay schreibt Volʹha Hapeeva der Poesie eine besondere Kraft zu: die Fähigkeit, Menschen dahingehend zu bilden, menschlich zu sein. Der Aufsatz beschreibt, wie ihre Lyrik Sensibilität gegenüber der Umwelt im weitesten Sinne – nämlich andere Menschen, Natur und auch Artefakte umfassend – zum Ausdruck bringt. Im Modus des Nomadismus nach einem Ort jenseits aller Lokalisierungen strebend, unterläuft ihre Lyrik auch gewaltsame Zuschreibungen. Auf diese Weise verbindet Hapeevas Lyrik ein Bewusstsein für und eine Sensibilität gegenüber ökologischen, humanen sowie politischen Anliegen.

Zitationsvorschlag

Wutsdorff, I. (2026) “Poesie als Sprach-Netz jenseits aller Festschreibungen. Zu Volʹha Hapeevas Lyrik”, Wiener Slawistischer Almanach - Sonderbände, 107, pp. 347–360. doi:10.5282/2xv5qj11.