Übersetzen als Fiktion. Translatorisches Schreiben bei Vladimir Vertlib, Olga Grjasnowa, Jan Himmelfarb, Dmitrij Kapitelman und Lena Gorelik
Veröffentlicht am %2026
Schlagwörter
- Übersetzung,
- Mehrsprachigkeit,
- jüdische Literatur,
- Selbstermächtigung,
- Übersetzerfiktionen
Abstract
Der Beitrag setzt sich mit Übersetzungen und dem Bild von Übersetzer*innen in Texten von in der Sowjetunion geborenen, auf Deutsch schreibender Autor*innen auseinander. Er untersucht, wie Übersetzung mit Identitätsfragen verknüpft und zu einer zentralen Metapher für die Erzählung translingualer und transnationaler Beziehungen wird. Translatorisches Schreiben dient auch dazu, die Verschränkung von Übersetzung und Migration hervorzuheben und Selbstermächtigung sowie Sichtbarkeit zu symbolisieren. Der Artikel zeigt, wie Übersetzungsprozesse durch Protagonist*innen, die Übersetzer*innen sind, durch Pseudoübersetzung und exponierte russische Wörter sichtbar gemacht werden. Diskutiert werden Texte von Lena Gorelik, Olga Grjasnowa, Jan Himmelfarb, Dmitrij Kapitelman und Vladimir Vertlib.
Zitationsvorschlag
Copyright (c) 2026 Anja Tippner (Autor/in)

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